Training mit dem Fitnessband

Hallo ihr Lieben,
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, bin ich gerade in Paris. Ich arbeite oft bis 20 Uhr und suche schon die ganze Zeit einen Ausgleich für die Arbeit. Viele Fitnessstudios in Paris sind nahezu unbezahlbar – oftmals nicht nur in Paris! Ich verlasse täglich im Dunkeln das Haus und komme auch erst wieder nach Hause, wenn es bereits Dunkel ist – Dann draußen eine Runde joggen gehen? Niemals! Da könnte ja alles passieren! Daher bin ich nach einiger Recherche auf die Powerbänder von Let’s Bands* aufmerksam geworden. Die Bänder sind super, denn man kann damit flexibel viele Bereiche trainieren und zwar ohne das Haus zu verlassen und sich in die Gefahren der Pariser Straßen begeben zu  müssen.
Erstmal möchte ich euch das komplette Lady Set* vorstellen.

k-IMG_9560 - KopieDas Set wird in einem praktischen Netz geliefert und enthält 3 Bänder in unterschiedlichen Stärken, 2 Armbänder und eine Broschüre mit Tipps und verschiedenen Übungen. Natürlich sind die Bänder in Pink, damit die Männer im Haus direkt registrieren, dass die Bänder uns Ladies gehören!

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k-IMG_9628Da ich heute frei habe, dachte ich mir, ich gehe mit den Bändern und Profifotograf Philipp in den Park bei uns um die Ecke. Der Park ist so wunderschön, ich verliebe mich täglich neu in ihn. Jedenfalls habe ich mir die Broschüre mal näher angeschaut und direkt ein paar Übungen ausprobiert.

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k-IMG_9623Beim „powerwalk Lateral“ macht man Schritte nach rechts bzw. links.
· Kniebeugeposition, Oberkörper leicht nach vorne gebeugt, Rücken gerade, Knie nicht nach innen fallen lassen, die Füße schön gerade lassen und die Knie über den Fußspitzen
· Ein festeres Powerband kommt oberhalb der Knie und ein lockereres Powerband oberhalb der Sprunggelenke
· Kleine Schritte seitwärts, durch den äußeren Fuß abdrücken
· Schritte in beide Richtungen ausführen
Eine weitere Übung die ich ganz cool finde ist „Jumping Jacks“. Hier kommt ein Powerband um die Fußgelenke.

k-IMG_9648Man stellt sich aufrecht hin, bringt leicht Spannung ins Band und schaut bestenfalls genauso zufrieden wie ich :). Dann macht man einfach den Hampelmann, d.h. Beine springen rhythmisch auseinander und wieder zusammen und die Arme werden parallel über dem Kopf zusammen geführt.

k-IMG_9641Vielleicht sucht ihr euch einen Untergrund, der etwas mehr Fläche zu bieten hat! Ich kann die Bänder nur empfehlen. Wenn ich am Frühstückstisch sitze, aus dem Fenster starre und es nicht nur nach einem schweinekalten Wetter aussieht, sondern es auch in der Tat schweinekalt ist, dann schnappe ich mir meine Lieblingsbänder und breite mich im Wohnzimmer aus. Ausreden gibt’s dann auch keine mehr :) Falls ihr euch auch die Let’s Bands-Bänder zulegen wollt, dann schaut mal hier vorbei: Link
Übrigens gibt es auf der Seite auch noch mehr Tipps und Übungen.

k-IMG_9632Und wenn man mal einen richtig faulen Tag hat, dann kann man – ausnahmsweise – die Bänder dem lieben Mitbewohner in die Hand drücken und ihm von der Couch aus dabei zusehen, wie er den Hampelmann macht.

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* In liebevoller Zusammenarbeit mit Let’s Bands

Bauchmuskelapp im Test

Als wir zwei mal wieder Lieblingsstunden miteinander verbracht haben, sind wir beim Stöbern in sämtlichen Zeitschriften auf eine ganz interessante App gestoßen.

Sie ist kostenlos, nennt sich “Tägliches Bauchmuskeltraining” und gehört der Firma Daily Workout Apps, LLC.

Wir alle kennen das Problem, wenn man die Übungen, die man immer macht, irgendwann stinklangweilig findet. Diese App bekämpft das Problem und somit die Ausrede: “Mir fallen keine Übungen ein”.

Wir haben also die Zeitschriften in die Ecke geknallt, die Matte ausgepackt und uns schwungvoll in die Sportklamotten geschmissen! Natürlich, ihr habt recht. Zu allererst haben wir natürlich ersteinmal die App gedownloaded! :-)

Die App sieht auf den ersten Blick erstmal sehr übersichtlich aus, doch zuerst schauen wir uns die Einstellungen rechts unten an. Dort hat man die Möglichkeit, die Textanweisungen während einer Übung zu aktivieren, das eigene Gewicht und das Alter anzugeben und sich Erinnerungen zu stellen, damit man auch in Zukunft den Stahlbauch nicht vergisst. :)

Anschließend widmen wir uns dem eigentlichen Geschehen. Man hat die Wahl zwischen einem 5-, 8- und 10-minütigen Bauchmuskeltraining. Jede einzelne Übung wird von einer netten Dame im Video genau einmal 30 Sekunden (1 Satz) lang, inklusive kurze Pause im Anschluss, durchgeturnt. Allerdings gibt es bei allen Trainingsstufen (5-,8- und 10-minütiges Training) genau 10 Übungen. Es gibt 3 unterschiedliche Programme, wovon das Dritte kostenpflichtig ist. D.h. insgesamt gibt es 20 unterschiedliche Übungen.

Nach 20 Minuten gezappel können wir ein Fazit geben:

Die App ist kostenlos, unkompliziert, erinnert einen regelmäßig an den eigenen Speck und gibt einem neue Ideen.

Auf der anderen Seite sind auch mit dieser App neue Ideen bald ausgeschöpft und die Dame im Video spricht nicht gerne. Außerdem gibt es die App leider nur im Googlestore.

Dennoch kann man die App getrost runterladen und ausprobieren! :-) Am Strand wird abgerechnet Freunde…

Das Geheimnis des Erfolges ist anzufangen..

.. denn meist ist morgen der stressigste Tag der Woche! Also setzt euch Ziele, die ihr erreichen wollt. Aller Anfang ist schwer, darum haben wir euch als Inspiration einen kleinen Auszug aus unserem Training zusammen gestellt. Dabei legen wir u.a. auch Wert darauf, dass Übungen dabei sind, die man nicht nur zwingend im Fitnessstudio ausüben kann. Denn jetzt ist Schluss mit “Fitnessstudios sind doof”-Ausreden – ran an den Speck!

Gym Ball feat. Sit-ups (Vordere Bauchmuskulatur)

Setzt euch etwas vor der gedachten Mittelachse auf den Ball. Beine schulterbreit auf den Boden stellen, damit ihr eine stabile Position habt. Macht hiervon 20 Sit-ups und 4 Wiederholungen. Falls euch das irgendwann zu lasch wird, könnt ihr ein kleines Gewicht vor die Brust halten.

Das Battling Rope – 25 Sekunden Vollpower (Schulter/Arme)

Bei dieser Übung sieht die Grundstellung wie folgt aus: Beine schulterbreit auseinander, Knie leicht gebeugt, Po leicht nach hinten und der Rücken ist gestreckt.

Die bekannteste Ausführung nennt sich “Alternating Waves”. Wichtig ist, dass das Seil locker fällt und Wellen zulässt, d.h. während des Schwingens nicht am Seil ziehen. Die Wellen werden durch das Strecken und Beugen der Arme erzeugt – und nicht durch das Wippen des Oberkörpers!

Wenn euch langweilig wird, dann einfach die Zeit erhöhen. Aber glaubt uns – ihr werdet merken, dass euch bei der Ausführung dieser Übung das Wort “Langeweile” gewiss nicht mehr in den Sinn komm ;)

Kreuzheben (Unterer Rücken)

Vorab ist ganz wichtig: Fangt hier mit einem kleinen Gewicht an – die Ausführung muss sitzen, sonst kann das böse Folgen haben! Anfängern ist zu raten die Ausführung vorab nur mit der Langhantel (ohne Gewicht) auszuprobieren. Wenn ihr merkt das klappt, dann packt auf jede Seite 5 KG oder ggf. mehr – aber denkt daran, es nicht zu übertreiben :)

Grundstellung: Schulterbreit vor die Langhantel stellen. Die Langhantel wird mit der Handfläche nach innen und mit Handrücken nach außen etwas weiter als schulterbreit gegriffen. Während der Übung ist der Rücken leicht im Hohlkreuz und der Kopf ist die Verlängerung der Wirbelsäule. Blick nach vorne!

Nun begebt euch in die Hocke. Beim Aufrichten wird die Hantel möglichst nah am Körper entlang geführt. Schön kontrolliert und gleichmäßig. Beim Aufrichten ausatmen – bei der Abwärtsbewegung wird eingeatmet.

 

Viel Spaß!!!

Get Fit… Get Lucky!

Liebe Couchpotatoes, liebe Sportmuffel,
genug Prokrastination betrieben! Jetzt haben wir etwas für euch! Die Stadt Köln startet heute eine Sport-Initiative, auf die wir euch aufmerksam machen möchten.

Das Ganze nennt sich FIT.Köln und beinhaltet regelmäßige und jetzt kommt’s – KOSTENLOSE(!) Outdoor-Trainingseinheiten mit einem Profi-Fitnesscoach. Unter dem Motto “Fitness darf keine Frage des Geldes sein” setzt sich die Stadt Köln für die Gesundheit ihrer Bürger ein und möchte euch somit einen Anreiz verschaffen, eure Gesundheit und Fitness zu verbessern und gleichzeitig gegen den Winterspeck zu kämpfen.

Ist das nicht toll? Jetzt gibt es doch wirklich keine Ausrede mehr!

Mit lieber Zustimmung von romy.sophia (Instagram)

Mit lieber Zustimmung von romy.sophia (Instagram)

Das Workout dauert ca. eine Stunde und ist für jedes Fitnesslevel geeignet, da die Übungen ganz einfach individuell dem Level angepasst werden können. Ihr braucht nur noch einen Schwung Motivation (siehe unseren Motivationstipp Nr.1), Sportbekleidung, ein Handtuch und ausreichend Wasser zum Trinken.

An insgesamt vier Werktagen pro Woche könnt ihr euch kostenlos auspowern und euren Body strandtauglich formen:

  • Montags und mittwochs von 18.30-19.30 Uhr am Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1, 50679 Köln (Deutz)
  • Dienstags und donnerstags von 18.30-19.30 Uhr auf der Jahnwiese, Guts-Muths-Weg, 50933 Köln (Müngersdorf)

Alle weiteren Infos und die Möglichkeit zur Registrierung findet ihr hier oder bei Facebook.

Wir sind auf jeden Fall dabei, wie sieht’s mit euch aus?

Motivationstipp Nr. 1

Wir denken der Sommer, nackte Haut und eine Stadt voller Sporthochschulstudenten, die stets zeigen, wie es auszusehen hat, sollten als Motivation fürs Erste reichen. Daher weg mit dem von Nutella geküssten Käsebauch und rein in die Sportklamotten, Freunde ;)! 5
Und an alle, die jetzt sagen: “Was ein Glück – ich wohne nicht in der Sporthochburg Köln…”, dann denkt immer daran – andere Städte haben auch schöne Söhne und Töchter!